Grüne Bahnkörper
Die Art und Weise "der Begrünung" zwischen den Straßenbahnschienen entwickelte sich während der letzten 100 Jahre. In Berlin entstanden die ersten mit Rasen bedeckten Straßenbahnlinien 1905. Sie nahmen Verschmutzungen und Staub auf und dämmten den Lärm der Straßenbahn. Außerdem waren sie unerhört ökonomisch – dienten also denselben Zwecken wie heute. 1916 waren schon 37 km der Straßenbahnlinien im Grünen geführt
In den sechziger und siebziger Jahren stieg dank der guten Konjunktur die Anzahl von Fahrzeugen. Damals waren die Straßenbahnlinien mit Pflastersteinen oder Asphalt ausgelegt, damit diese Flächen im Straßenverkehr benutzt werden konnten. Infolgedessen verhindern die heute auf den Bahnkörpern anhaltenden Fahrzeuge einen flüssigen Straßenbahnverkehr. Deswegen wäre es besser, wenn die Straßenbahnen eine eigene Verkehrsfläche hätten, was zusätzlich auf die Umwelt und Lebensqualität einen positiven Einfluss hätte.
Grüne Schienen sind lebendige Flächen, die ein angenehmes natürliches Klima bilden. Sie absorbieren und speichern Wasser, das während des heißen Sommers kühlt, statt nutzlos in die Stadtentwässerung umzugießen. Wissenschaftliche Forschungen beweisen, dass bis zu 70% des Regenwassers in grünen Bahnkörpern gespeichert werden. Es ist für Menschen, Natur und öffentliche Ausgaben von Vorteil.
Xero-Flor-Systeme für Bahnkörper werden schon in der frühen Entwicklungsphase geliefert. Die Vegetationsmatten sind einfach gerollt und pflegearm. Die Vegetation der Fetthenne wird nie Mähen, Anfeuchten oder chemisches Unkrautvertilgung brauchen. Es ist sowohl bequem als auch sparsam. Die Erhaltungskosten sind lediglich eine Bruchzahl der Kosten des mit dem Rasen bedeckten Bahnkörpers.
Außer den reduzierten Kosten sind die Vegetationsmatten wirksamer, weil sie vor dem Lärm besser schützen. Der Rasen hat fast keine Eigenschaft der Schaldämmung, während die Vegetationsmatten aus der Fetthenne oder Steinwolle den Lärm bis zu 5 dB (A) reduzieren und den Einwohnern und Passanten Stille garantieren.
Die Speicherung des Wassers durch die Xero-Flor-Systeme ist auch bemerkenswert, genauso die Kostensenkung. Die im Institut für Agrar- und Stadtökologische Projekte der Humboldt-Universität zu Berlin durchgeführten wissenschaftlichen Forschungen beweisen, dass auf den Gebieten, wo es Gebühren für Wasserableitung gibt, wurden die Kosten um 50% gesenkt. Im Zusammenhang damit kann man wieder tief atmen.
